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🛻 young4vintage Ticino 🚀

Am letzten Sonntag vor Weihnachten trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter von young4vintage Ticino erstmals in diesem Kreis zu einer vorweihnachtlichen «Panettonata». Die Garage eines Sammlers bei Lugano mit einer beeindruckenden Auswahl an Vorkriegs-Veteranen bot dafür eine ebenso stimmige wie inspirierende Kulisse. Bei Panettone, Schokolade, Kaffee und Soft­drinks wurde an­ge­regt über die neue Initiative dis­kutiert. Gleich­zeitig präsentierten die jungen Enthusiasten zwei konkrete Projekt­ideen mit Blick auf das Jahr 2026.

Von Roberto Bernasconi

Die erste Initiative verfolgt das Ziel, die Leiden­schaft für historische Fahr­zeuge an andere junge Men­schen weiter­zu­geben. Ge­plant sind Präsen­tationen an Schulen der 5. bis 9. Klasse, um Be­geister­ung zu wecken und gleich­zeitig auf­zu­zeigen, wie sich Interesse, Leiden­schaft sowie private und beruf­liche Per­spek­tiven mit­ein­ander ver­binden lassen.

Die zweite Initiative setzt auf das praktische Arbeiten am Objekt. Im Vorder­grund steht das Kennen­lernen von Technologie, Materialien und Zeit­geist ver­schiedener auto­mobil­historischer Epochen. Dabei geht es bewusst weniger um einen streng didaktischen Kurs, sondern um das un­mittel­bare Er­leben und Aus­leben der Leiden­schaft am Fahr­zeug.

Für beide Initiativen konnten bereits engagierte Paten ge­wonnen werden, welche die jungen Teil­nehmenden bei der Um­setzung ihrer Projekte begleiten, unter­stützen und mit Rat und Tat zur Seite stehen. Damit sind die Grund­lagen gelegt, um schon bald mit der Um­setzung zu beginnen.

Eine besondere Ehre für diesen kleinen vor­weihnachtlichen Anlass war die Teil­nahme von Antonio Santarelli, dem Gewinner des Swiss Classic Passion Award Svizzera Italiana. Die Tessiner young4vintage-Gruppe, die am Gala­abend in Luzern teil­genommen hatte, nutzte die Gelegen­heit, Antonio den Preis persönlich zu über­reichen, da er am offiziellen Anlass aus familiären Gründen verhindert gewesen war.

Sicht­lich gerührt von der An­er­kennung, gewährte Antonio den An­wesenden sehr per­sönliche Ein­blicke in seinen Lebens­weg mit herben Rück­schlägen ebenso wie mit gross­artigen Momenten. Mit Geschichten aus dem «Näh­kästchen» eines Sattlers schlug er eine Brücke zwischen Hand­werk, Leiden­schaft und Durch­halte­vermögen. Zum Ab­schluss lud er die Tessiner young4vintage-Gruppe zu einem praxis­nahen Work­shop in seinem Betrieb ein.

Wir freuen uns auf ein Jahr 2026 voller Leiden­schaft, neuer Initiativen und begeisterter Menschen, die aktiv an der Zukunft der Ver­gangenheit arbeiten.

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei allen, die diese Initiative tragen und möglich machen, insbesondere bei den jungen Enthusiasten, den Paten sowie den Eltern für ihre Geduld, ihr Ver­trauen und die konstruktive Zusammen­arbeit.